Kaiserswerther Verband veröffentlicht Jahresbericht 2025
Veröffentlicht am 05.08.2026
„Verbunden sein“ ist das Leitmotiv des Jahresberichts 2025 des Kaiserswerther Verbandes. Die Publikation blickt auf ein Jahr intensiver Begegnungen, fachlicher Debatten und internationaler Zusammenarbeit.
„Im Verbundensein liegt viel Kraft“, schreibt KWV-Geschäftsführerin Susanne Munzert im Editorial. „Entscheidend ist nicht, dass wir überall gleich sind, sondern dass wir wissen, was uns verbindet.“ Gerade in einer Zeit schärfer geführter gesellschaftlicher Debatten und wirtschaftlicher Unsicherheit brauche es Beziehungen und Netzwerke, die tragen, Austausch ermöglichen und gemeinsame Orientierung geben.
Der Jahresbericht zeichnet zentrale Stationen des Verbandsjahres nach. Die Mitgliederversammlung nahm mit der Diakonie Michaelshoven, Köln, dem Evangelischen Verein für Innere Mission Frankfurt am Main und der Diakonie im Kirchenkreis Halle (Westf.) drei neue Mitglieder auf. Sie erweitern das Netzwerk um unterschiedliche Arbeitsfelder, Organisationsformen und diakonische Erfahrungen.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die weltweite Diakonie. Zur 45. Kaiserswerther Generalkonferenz kamen in Dresden rund 70 Teilnehmende aus Europa, Afrika, Asien und Nordamerika zusammen, um unter dem Leitgedanken „Diaconal Engagement in a Changing World“ über gesellschaftliche, soziale und technologische Herausforderungen zu beraten. Weitere Beiträge berichten von der erstmals auf dem afrikanischen Kontinent ausgerichteten DIAKONIA-Weltversammlung in Moshi, bei der der KWV mit einer großen Delegation teilnahm, und von der anschließenden KWV-Begegnungsreise zu Bildungs- und Sozialprojekten in Nordtansania.
Aktuelle fachliche und gesellschaftliche Fragen greifen zwei Gastbeiträge auf.
Dr. Max Mälzer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland, beleuchtet die Herausforderungen bei der Umsetzung bundeseinheitlicher Anerkennungsleistungen für Betroffene sexualisierter Gewalt.
Die Theologin und Diakoniewissenschaftlerin Stephanie Hecke erkundet das Phänomen Einsamkeit und die Bedeutung von Zugehörigkeit, Teilhabe und stabilen sozialen Beziehungen für Menschen und demokratischen Zusammenhalt.
Berichte aus den Mitgliedseinrichtungen zeigen die Bandbreite diakonischer Praxis.
(Der Jahresbericht steht Ihnen im Download-Bereich dieser Seite zum Herunterladen zur Verfügung.)
Der Kaiserswerther Verband (KWV) fördert die diakonische Arbeit in der Tradition der Mutterhausdiakonie Kaiserswerther Prägung. Er stärkt die diakonische Identität und entwickelt sie weiter, schafft Räume für Austausch und Gemeinschaft und unterstützt seine Mitglieder in ihrer Vernetzung. Seit über 100 Jahren bildet der KWV ein starkes Netzwerk diakonischer Kompetenz und christlicher Nächstenliebe. Er vertritt die Interessen seiner rund 70 Diakonieunternehmen und Diakonischen Gemeinschaften in Gesellschaft, Kirche und Diakonie.
Kontakt:
Pfarrerin Susanne Munzert,
Geschäftsführerin des Kaiserswerther Verbandes und Generalsekretärin der Kaiserswerther Generalkonferenz
Landhausstraße 10, 10717 Berlin
Tel.: 030.8642 4170
E-Mail: verband@kaiserswerther-verband.de
